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Biografisches

Biografie von Alfonso Bögeholz Fuentes

Alfonso Bögeholz Fuentes, Jahrgang 1933, ist in Santiago/Chile geboren. Von 1941 bis 1955 absolvierte er in Chile seine Musikstudien privat und am Conservatorio Nacional de Música bei den Professoren Armando Moraga Molina (Klavier) und Juan Orrego Salas (Komposition) mit den erforderlichen Nebenfächern. 1952 war er einer der ersten Preisträger des Nationalen Klavierwettbewerbs in Valdivia, Chile. 1955 begann er sein Studium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Hans-Otto Schmidt-Neuhaus (Klavier), Ernst-Otto Wölper (Theorie und Komposition), Prof. Dr. Hans Mersmann (Musikgeschichte) und Prof. Maurits Frank (Kammermusik) und schloss das Studium mit dem Konzertexamen und pädagogischer Ergänzungsprüfung ab.

Nach seiner Rückkehr nach Chile erhielt er eine Professur für Klavier und Musik- erziehung an der Universität in Concepción/Chile und wurde Direktor der Musikhochschule der Universität zu Concepción. Bis zu seiner Auswanderung nach Deutschland 1976 konzertierte er u. a. in Santiago, Temuco, Puerto Montt und Concepción.

In Deutschland lehrte er Klavier an der Bergischen Universität Wuppertal, an der Bergischen Musikschule der Stadt Wuppertal und an der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln.

Seit 2012 befindet er sich wieder in Chile und unterrichtet am Teatro Municipal de San Javier.

Uraufgeführte eigene Kompositionen

1952
Suite für Klavier, im Conservatorio Nacional de Música, Santiago, Chile

1954
Sonate für Violine und Klavier im Conservatorio Nacional de Música, Santiago, Chile

1956
10 Inventionen für Klavier an der Musikhochschule Köln, erschienen in der arundo edition, Köln

1962
Sonate für Querflöte und Klavier an der Universidad de Chile, Santiago/Chile, erschienen in der arundo edition, Köln

2014
im Januar: Rilke-Lieder für Alt-Simme und Klavier im Musikraum „Nettchen Bücken“ in Aachen, erschienen in der arundo edition, Köln

Weitere Kompositionen

1953
Duo für Oboe und Fagott, erschienen in der arundo edition, Köln

2014
Klavierreduktion des Klarinetten-Konzerts von W. A. Mozart, erschienen in der arundo edition, Köln

Biografie von Wolfgang Gebhard

Geboren 1948 in Köln, Musikstudium an der Musikhochschule Köln, zunächst Schulmusik, dann Klarinettenstudium bei Prof. Franz Klein; Mitverfasser der Staccato-Etüden von Franz Klein, erschienen in der Edition Peters; Studium der Germanistik an der Universität Köln; Unterrichtstätigkeit in Musiktheorie und Klarinette an der Halewijn-Stichting in Antwerpen und Klarinettenunterricht an der Rheinischen Musikschule in Köln; von 1978 bis 1985 Leitung von Orchester-Ferienkursen in Belgien; von 1980 bis 1985 Mitglied des Kölner Bläserquintetts Quintetto Sereno und Mitglied verschiedener Kammermusik-Ensembles, nach dem 2. Staatsexamen von 1981 bis 2005 Musik- und Deutschlehrer am Gymnasium.

2010 Gründung des Musikverlags arundo edition Köln mit den Schwerpunkten Klarinettenmusik, Solo-Stücke und Kammermusik.

Biografie von Georg Heike

Geboren am 21.7.1933 in Lodz (Polen). Abitur am Beethoven-Gymnasium Bonn, erste Malereien, Referat in Musik über „Zwölfton-Komposition“. Studium der Musikwissenschaft, Phonetik, Kommunikationsforschung und Psychologie in Bonn, Promotion 1960 bei Werner Meyer-Eppler. Besuch der Darmstädter Ferienkurse 1956 bis 1960. Veranstaltung von Konzerten (Gebrüder Kontarsky, Christof Caskel, David Tudor) und Vorträgen (H.-K.Metzger, Kh. Stockhausen) an der Universität Bonn. Kölner Kurse für Neue Musik als Dozent (mit Stockhausen, später Kagel). Aufführungen 1957/58 in Bonn (Universität); Aufführungen neuer Kompositionen seit 1993 in Köln und in Aurich (Musikalischer Sommer Ostfriesland). – Seit 1969 Professur für Phonetik an der Universität zu Köln, seit 1. 8. 1998 emeritiert. Seitdem Kompositionen, Malerei und Publikationen im Bereich Musik und Sprache.

Publikationen zu Musik und Sprache (Auswahl):

Musiksprache und Sprachmusik – Texte zur Musik 1956 – 1998. PFAU 1999.
Ästhetische Phonetik als Wissenschaft von der ästhetischen Kommunikation in Sprache und Sprachmusik. In: KunstMusik, Schriften zur Musik als Kunst 9 (2007), S.32-42.

Biografie von Adolf Münten

Geboren 1951 in Düsseldorf, studierte an der Musikhochschule Köln zunächst Schulmusik und anschließend bei Franz Klein Klarinette und Komposition bei Jürg Baur. Von 1977 bis 2014 war er stellvertretender Soloklarinettist bei den Düsseldorfer Symphonikern und hatte bis 2004 auch einen Lehrauftrag für Klarinette an der Kölner Musikhochschule inne. Bis heute komponiert er vorwiegend für kammermusikalische Besetzungen, und anknüpfend an die Tradition der klassischen Harmoniemusiken richtet er bekannte Werke aus dem Opern- und Konzertrepertoire für verschiedene Bläser-Besetzungen ein.

Biografie von Paul Terse

Der amerikanische Pianist und Komponist Paul Terse wurde bekannt durch Konzerte, Festivals für Neue Musik und Funk- und Fernsehaufnahmen, als Interpret bedeutender Klaviermusik (WDR,SWF) wie auch als Komponist für Kammermusik in Europa, Südamerika und den USA („Featured Composer“ 1989 bei dem internationalen Festival für neue Musik „East Meets West“ in Houston Texas; 1995 Komponistenportrait der Konrad-Adenauer Stiftung; 2003 Komponistenportrait der Stadt Leverkusen; 2004 Preisträger der 5. Bergischen Biennale für Neue Musik und Kunst).

Renommierte Ensembles wie „Philharmonic Brass“ (Solisten des WDR-Sinfonieorchesters, der Düsseldorfer- und Duisburger Sinfoniker), „STYX“-Ensemble (Düsseldorf), das Ensemble der „Bergische Gesellschaft für Neue Musik“, „The Silesian String Quartet“ (Polen), das „Cimarron Wind Quintet“ (Houston Texas, USA) und das „Schlagquartett Köln“ wirkten mit bei den Uraufführungen seiner Werke.

Auch als langjähriger Rundfunkautor für historische Aufnahmen (Deutschlandfunk) und als Mitherausgeber des Buchs Amerikanische Musik seit Charles Ives hat sich Paul Terse einen Namen gemacht. Ferne hielt er zahlreiche musikwissenschaftliche Vorträge in Europa, Brasilien und Libanon. Unter seiner künstlerischen Leitung avancierten die Konzertreihen der „College Music Society Europe“ in der Kölner Musikhochschule—„Kammermusik aus den U.S.A.“— zu einem angesehenen Podium der stilistisch äußerst vielfältigen amerikanischen Konzertmusik des 20. Jahrhunderts. Dabei wurden im Laufe von mehr als zehn Jahren ca. 150 amerikanische Kammermusikwerke mit zahlreichen Ur- und europäischen Erstaufführungen präsentiert. Der an der University of Iowa /USA zum Konzertpianisten ausgebildete Paul Terse (BA 1967; MA 1970; MFA 1972) promovierte 1981 in Musikwissenschaft an der Universität zu Köln.